Anatolischer Hirtenhund – «Keine Lizenz zum Hüten»


Auf Bündner Alpen werden seit mehreren Jahren anlässlich eines Pilotprojektes Anatolische Hirtenhunde eingesetzt und deren Verhalten und Eigenschaften erprobt. Bisher werden in der Schweiz vom Bund offiziell nur zwei Rassen für den Herdenschutz anerkannt und finanziell unterstützt, die aus Italien stammenden Maremmano-Abruzzese und die aus Frankreich stammenden Pyrenäen-Berghunde. Ziel des Pilotprojektes war es, eine weitere geeignete Hunderasse für den Herdenschutz zur Verfügung zu haben und deren offizielle Anerkennung zu erhalten.

Eine der Alpen, auf der im Rahmen dieses Pilotprojektes Anatolische Hirtenhunde im Einsatz waren, wird von CHWOLF unterstützt. Die Alpverantwortlichen haben durchwegs sehr positive Erfahrungen gemacht und die Hirtin ist ganz begeistert vom Einsatz der Anatolischen Hirtenhunde in Kombination mit den Französischen Pyrenäen-Berghunde. Die beiden Rassen ergänzen sich beim Schutz der Herde optimal. Wir können die guten Erfahrungen der Alpbewirtschafter und Hirtin nur bestätigen. Es macht durchaus Sinn die unterschiedlichen Eigenschaften und Charaktere von verschiedenen Herdenschutzhunderassen zu kombinieren und die Vorteile der einzelnen Rassen gezielt zur Optimierung und Verbesserung der Schutzmassnahmen zu nutzen. Anatolische Hirtenhunde werden seit Jahrtausenden in der Türkei sehr erfolgreich zum Schutz der Nutztiere eingesetzt.
Der Antrag auf Anerkennung der Anatolischen Hirtenhunde als offizielle Herdenschutzhunde wurde vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) jedoch abgewiesen.

Zu diesem Thema erschien in der Zeitschrift Tierwelt der interessante Artikel «Keine Lizenz zum Hüten»

>>>  Artikel «Keine Lizenz zum Hüten» erschienen in der Tierwelt Ausgabe vom 2. April 2020 als PDF


CHWOLF hatte die von ihr unterstützte Alp Culm da Sterls (GR) im Sommer 2018 besucht und den Besuch dokumentiert.

>>>  Bericht vom Alpbesuch 05.08.2018
>>>  Video vom Alpbesuch 05.08.2018

>>>  CHWOLF Projekte - Herdenschutz-Unterstützung

 

 

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