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Bär M29 und seine lange Wanderung in den Kanton Bern

Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern vom 16.11.2017

Im Mai 2017 ereignete sich im Berner Oberland Historisches: Nach mehr als 190 Jahren kehrte das Wappentier in den Kanton Bern zurück. In der Zwischenzeit konnte die Geschichte des scheuen «Berner Bären» dank Spuren, Beobachtungen und genetischen Untersuchungen nachgezeichnet werden.

Am 26. Mai 2017 fotografierte ein Mann in der Gemeinde Eriz einen Bären. Damit war der Nachweis erbracht, dass der Bär nach mehr als 190 Jahren in den Kanton Bern zurückgekehrt war. Die Koordinationsstelle für Raubtiermonitoring (Kora) hat aufgrund von Spuren, Beobachtungen und genetischen Nachweisen den Lebenslauf des Bären M29 nachgezeichnet.

Geboren im Winter 2013 im Trentino
Der Bär mit der wissenschaftlichen Bezeichnung M29 wurde wahrscheinlich im Winter 2013 als Sohn der Bärin F09 im italienischen Naturpark Adamello-Brenta geboren. Im September 2014 wurde er erstmals genetisch identifiziert. Nach der Trennung von seiner Mutter wanderte M29 Richtung Westen und wurde im April 2016 südlich von Chiavenna erneut genetisch nachgewiesen. Von hier an wird seine Wanderung spekulativ, da der nächste genetische Hinweis erst im Herbst 2017 im Gental (Gemeinde Innertkirchen) gelang. Bärenbeobachtungen in den Kantonen Graubünden, Uri, Schwyz und Bern ermöglichen aber Vermutungen über seine Route.

 

>>>  gesamte Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern vom 16.11.2017 als pdf

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