Erlegung eines verletzten Wolfes und eines verletzten Bibers

Meldung des Amtes für Jagd und Fischerei des Kantons Graubünden vom 11. Mai 2021

 

In der Nacht auf den Sonntag 9. Mai musste im Valsertal ein Wolf erlegt werden. Das männliche Tier wies eine starke Verletzung am Vorderbein auf. In der Bündner Herrschaft musste ein verletzter Biber erlöst werden.
Beim Wolf handelt sich um einen bereits älteren Rüden. Dieser konnte in den letzten Wochen mehrfach beobachtet werden. Starke Verletzungen am linken Vorderlauf führten dazu, dass der Wolf deutlich lahm ging und geschwächt war. Woher diese Verletzungen stammen ist nicht bekannt. Ebenfalls kann die Wildhut, welche den Abschuss vorgenommen hat, noch nicht mit Sicherheit sagen, zu welchem Rudel das Tier gehört. Das Tier wird nun für weitere Untersuche ans Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin Fiwi in Bern überführt. Die genetische Untersuchung wird am Laboratoire de Biologie de la Conservation, Université de Lausanne vorgenommen.

Revierkampf unter Bibern
In der Bündner Herrschaft musste die Wildhut einen Biber erlegen. Das adulte Tier wies Verletzungen auf, welche von einem Revierkampf mit einem anderen Biber herrühren könnten. Das Nagetier war so schwer verletzt, dass das Tier keine Chance auf eine Heilung mehr hatte. Der Biber wird nun in Chur vom Amt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit untersucht. Aufgrund der zunehmenden Biberpopulationen werden immer häufiger Biber mit Verletzungen aufgrund von Revierkämpfen festgestellt.

 

gesamte Meldienmitteilung des Amtes für Jagd und Fischerei GR vom 11.05.2021 als pdf

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