Erste negative Auswirkungen der unsäglichen Abschusspolitik zeigen sich im Kanton Graubünden
CHWOLF-Medienmitteilung vom 15. November 2025
Der Kanton Graubünden hält trotz negativen Auswirkungen stur und gegen jegliche wissenschaftlichen Erkenntnisse an der unbegründeten Abschusspolitik fest. Das Resultat des Handelns zeigt, dass es der falsche Weg ist. Tragisch ist jedoch, dass weder der Kanton noch das Bundesamt für Umwelt BAFU die komplexen Verhaltenszusammenhänge bei Wölfen verstehen und einfach weitere Rudel zum Abschuss frei geben. Die Aufgabe des BAFU und der kantonalen Ämter wäre es, sich FÜR eine artenreiche Umwelt und ein intaktes Ökosystem einzusetzen. Was sie jetzt machen, ist jedoch genau das Gegenteil. Mit ihrem Handeln zerstören sie die Entwicklung einer gesunden und genetisch vielfältigen Wolfspopulation und die Entstehung eines natürlichen Gleichgewichtes zwischen den heimischen Grossraubtieren und ihren Beutetieren.
Rudelregulierung zeigt nicht das gewünschte Resultat - Graubünden gibt deshalb zwei weitere Rudel zum Abschuss frei
Graubünden bekam vom BAFU bereits die Bewilligung um 2/3 aller in diesem Jahr geborenen Welpen abzuschiessen und das Moesola-Rudel ganz zu eliminieren. Nun sollen auch das ganze Muchetta-Rudel und das in diesem Jahr neu gebildete Sinestra-Rudel vollständig abgeschossen werden.
Die Begründung, Zitat aus der Abschussverfügung des Kantons Graubünden: „Das Wolfsrudel Muchetta hat trotz vorjähriger Jungtierregulation mehrfach unerwünschtes Verhalten gegenüber dem Menschen gezeigt.“
gesamte Medienmitteilung des Vereins CHWOLF vom 15.11.2025 als pdf
