Neuer Anlauf für die Regulierung des Wolfes

Medienmitteilung der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie UREK-S vom 22. Oktober 2021

 

Die Umweltkommission des Ständerates nimmt einen neuen Anlauf, um der raschen Verbreitung des Wolfs entgegenzuwirken. Sie reicht eine parlamentarische Initiative ein, die eine präventive Regulierung für den Wolf nach dem Vorbild des Steinbocks ermöglichen soll.

Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates hat mit 5 zu 2 Stimmen bei 2 Enthaltungen beschlossen, eine parlamentarische Initiative zur Änderung des Jagdgesetzes einzureichen. Nach dem Vorbild der Regelung für das Steinwild soll die Möglichkeit geschaffen werden, den Wolfsbestand präventiv zu regulieren. Dieses Anliegen stand bei der letzten, gescheiterten Teilrevision des Jagdgesetzes im Vordergrund und war im Kern unbestritten. Angesichts der raschen Zunahme des Wolfbestandes (Verdoppelung innerhalb von drei Jahren) und der damit verbundenen Probleme, insbesondere in den Bergregionen, müsse rasch gehandelt werden, ist die die Kommission der Überzeugung. Sie möchte mit einer schlanken Änderung des Jagdgesetzes zügig die nötige Handlungsfähigkeit herstellen, damit die Ausbreitung des Wolfes in der Schweiz wirksam kontrolliert werden kann.

 

gesamte Medienmitteilung der UREK-S vom 22.10.2021 als pdf

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