Bär M13 erfolgreich besendert

Der Bär M13, der seit einigen Tagen im Engadin herumstreift konnte gestern Abend erfolgreich besendert werden. In der Nähe von Scuol gelang es der Wildhut des Kantons Graubünden den Jungbären zu betäuben und ihm ein Senderhalsband anzulegen. Mit der Besenderung ist die Grundlage gelegt, um gemäss geltendem "Konzept Bär Schweiz" eine engere Überwachung des Tieres sicher zu stellen und umgehend Vergrämungs-massnahmen einzuleiten. Damit soll letztlich eine Umerziehung erreicht werden. M13 muss wieder mehr Scheu vor den Menschen beigebracht werden, damit seine Fluchtdistanz wieder vergrössert werden kann. Damit soll auch verhindert werden, dass er regelmässig in Siedlungsnähe auftaucht und dort nach Fressbarem sucht.

Die Bevölkerung und die Touristen werden ihrerseits angehalten, Siedlungsabfälle und mögliche Nahrungsmittel für den Bären unerreichbar aufzubewahren bzw. sicher zu entsorgen. Solange M13 nutzbare Futterquellen in Siedlungsnähe findet, bleiben diese für ihn attraktiv und er wird versuchen, diese Stellen immer wieder aufzusuchen.

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