Bär M13 – Kadaver und Fleischabfälle im Puschlav locken den Bären in Siedlungsnähe

Die Präsenz von Bär M13 fordert von der betroffenen Bevölkerung Toleranz und ein der neuen Situation angepasstes Verhalten. Um  Konflikte zwischen Menschen und Grossraubtieren zu vermeiden, ist es enorm wichtig, dass sich die Tiere nicht an Futterquellen in der Nähe von Siedlungen gewöhnen. Herumliegende Kadaver und Fleischabfälle in Siedlungsnähe, ob unabsichtlich falsch entsorgt oder absichtlich ausgelegt, wirken wie Köder und locken den Bären näher zu den bewohnten Gebieten. Findet eine Gewöhnung an solche Nahrungsquellen statt, wurde von uns Menschen ein Problem geschaffen, für das schlussendlich das Tier mit seinem Leben bezahlen muss.

Eine Koexistenz mit Grossraubtieren ist nur dann möglich, wenn wir Menschen versuchen unser Verhalten entsprechend der Situation anzupassen, Toleranz zu üben und die Tiere leben zu lassen.

(Fotos: Am Wegrand deponierte Fleischabfälle im Puschlav, Herbst 2012)

Für das richtige Verhalten bei Bärenpräsenz und Begegnungen mit Bären hat der Kanton Graubünden sehr gute und hilfreiche Merkblätter erstellt:

Umfassende Dokumente zu Bärenprävention (Amt für Jagd und Fischerei Graubünden):

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