Petition hat bereits über 15'000 Unterschriften

Medienmitteilung der Wolfs-Hirten zur Petition

"Stoppen Sie die Dezimierung von Wolfswelpen unter Mithilfe der PatentjägerInnen!" vom 25. Juli 2025

 

Protest gegen die geplante Tötung von Wolfswelpen – zweite Petition an Regierungsrätin Maissen sowie die Jägerschaft
Diesen Herbst soll eine weitere rote Linie in Sachen Wolf überschritten werden. Gemäss Arno Puorger, zuständig für Grossraubtiere im Amt für Jagd und Fischerei, dürfen Jäger, die einen Instruktionsabend absolviert haben, ab dem 1. September auf der Bündner Hochjagd nebst erwachsenen Wölfen neu auch Wolfswelpen töten. Bei dieser sogenannten "Basisregulierung" sollen 2/3 aller im Kanton Graubünden geborenen, bis dato rund vier Monate alten Welpen "präventiv" erschossen werden. Dies einzig, um den kantonalen Wolfsbestand über die Welpen zu dezimieren, obwohl diese keine Schäden verursacht und keine Gefahr für Menschen dargestellt haben. Mehrere Tausend Jagdberechtigte stellen alleine im Kanton Graubünden Welpen nach, obwohl der Wolf eine geschützte Tierart und laut Jagdschutzgesetz nicht jagdbar ist.

 

Ist dies eine zukunftsgerichtete, ethisch verantwortliche und verhältnismässige Entwicklung im Umgang mit dem Beutegreifer Wolf?
Acht Schweizer Vereine und Organisationen, die sich für eine respektvolle Koexistenz von Mensch, Wild- und Nutztieren einsetzen, sagen ganz klar Nein zu dieser Praxis und fordern - nach der ersten Petition "Stopp den Abschuss der Nationalparkwölfe" des WWF - mit einer zweiten Petition die verantwortliche Bündner Regierungsrätin Dr. Carmelia Maissen auf, die geplanten Abschussgesuche zurückzuziehen und stattdessen die personellen und finanziellen Ressourcen gezielt in präventive und nicht-letale Schutzmassnahmen zu investieren.

gesamte Medienmitteilung der Wolfs-Hirten vom 25.07.2025 als pdf

    Link zur Online-Petition             

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