NEIN zum missratenen Jagdgesetz

Das Parlament hat am 27.09.2019 das revidierte Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetzt, JSG) gutgeheissen und möchte damit den Schutz des Wolfes und weiterer Tierarten in der Schweiz massiv lockern! CHWOLF kritisiert diese Gesetzesvorlage als grossen Rückschritt und unvereinbar mit den heutigen nationalen und internationalen Tier- und Artenschutzabkommen.

Erfolgreiches Referendum

Gegen das Jagdgesetz wurde im Oktober 2019 von den Umweltverbänden Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz, zooschweiz und unserer Partnerorganisation Gruppe Wolf Schweiz erfolgreich das Referendum ergriffen. Innert kurzer Zeit kamen rund 100'000 Unterschriften zusammen. Ein riesen Erfolg und ein klares Zeichen der Bevölkerung, dass die Revision des Jagdgesetzes auf breiten Wiederstand stösst. Am 13. Januar 2020 reichte das Referendums-Komitee 65'000 beglaubigte Unterschriften bei der Bundeskanzlei ein.

Volksabstimmung mit neuem Datum am 27. September 2020

Am 27. September 2020 haben nun die Stimmbürger die Möglichkeit über das neue Jagdgesetz und somit über die Lockerung des Artenschutzes zu entscheiden.

 

Warum ist ein Nein zum neuen Jagdgesetz für die Wölfe in der Schweiz so wichtig?

  • Im revidierten JSG sollen Wolfsbestände künftig reguliert werden können, sogar schon bevor sie Schaden angerichtet haben. Bereits wenn Schaden nur möglich wäre, soll eine Abschussbewilligung für die Hälfte der im Jahr geborenen Welpen erteilt werden können.
  • Es müssen zuvor nicht einmal mehr zumutbare Herdenschutzmassnahmen umgesetzt werden!
  • Zuständig für die Abschussbewilligungen sollen in Zukunft die Kantone und nicht mehr der Bund sein.
  • Der Abschuss von Wölfen soll jeweils vom 1. September bis am 31. Januar ermöglicht werden. 
  • Sinkende Jagderträge können einen Regulationsgrund für geschützte Arten wie Wolf und Luchs sein.
  • Neben den Wölfen können zudem weitere geschützte Tierarten wie Luchs, Biber, Graureiher, Höckerschwan oder Fischotter jederzeit vom Bundesrat auf die Liste der regulierbaren Arten gesetzt werden, ohne dass das Parlament oder das Volk darüber entscheiden können!
  • Damit die Schweiz sicher in der Berner Konvention verbleibt und das OHNE Vorbehalt.

 

Es ist tragisch, dass in der heutigen Zeit, wo das Artensterben auch bei uns in der Schweiz massiv fortschreitet, sich unsere Politiker und Räte dermassen gegen die Natur- und den Artenschutz entscheiden! Geschützte Wölfe präventiv zu schiessen, bevor sie Schaden angerichtet haben und ohne dass zumutbare Herdenschutzmassnahmen umgesetzt werden ist völlig unverständlich und auch nicht vereinbar mit der Berner Konvention!  Das wird zu einer unkontrollierten und artenbedrohenden Dezimierung der Wölfe führen.

Laut Bundesverfassung ist der Bund für den Artenschutz zuständig und darf nicht an die Kantone delegiert werden! Abschussbewilligungen für geschützte Tierarten sollten deshalb nicht von den Kantonen erteilt werden dürfen. Je nach Kanton und lokalpolitischem Druck würde die Umsetzung des JSG anders gehandhabt. Dies ist quasi ein «Freipass» für die Kantone! Ein schweizweites Management der geschützten Grossraubtiere würde so völlig verunmöglicht.

Deshalb fordern wir:

Unsere seltenen und geschützten Tierarten dürfen nicht weiter unter Druck kommen!

Abschüsse müssen weiterhin sehr restriktiv und einheitlich genehmigt werden!

Wirksame Herdenschutzmassnahmen müssen für ALLE ein MUSS bleiben!

HELFT BITTE MIT dieses missratene Jagdgesetz am 27. September 2020 deutlich abzulehnen

Die Planung für die Abstimmungskampagne laufen beim Trägerverein «Jagdgesetz Nein» und bei uns wieder auf Hochtouren. Um das neue Jagdgesetz zu verhindern braucht es die Stimme von Euch allen! Informiert Euch auf der Website „Jagdgesetz-Nein“ auf Facebook und auf Twitter, verbreitet die Infos und sagt am 27. September NEIN zum Jagdgesetz!

Spenden für unsere Abstimmungskampagne

CHWOLF wird die Abstimmungskampagne mit eigenen Aktivitäten unterstützen und ergänzen und ist dafür für Spenden sehr dankbar.

Spenden mit Vermerk „NEIN zum Jagdgesetz“ sind auf folgende Konto möglich:

Paypal Konto:  info@chwolf.org
   Verein CHWOLF, Nüburg 1, 8840 Einsiedeln

 

Bankverbindung:  Raiffeisenbank Einsiedeln, Hauptstrasse 19, CH-8840 Einsiedeln
Clearing:
BIC / SWIFT:
IBAN:

 81361
RAIFCH22
CH29 8136 1000 0334 6603 2

Begünstigter:

Verein CHWOLF, Nüburg 1, 8840 Einsiedeln

 

Postkonto der Bank:
(Roter Einzahlungsschein) 
Raiffeisenbank, 8840 Einsiedeln
Postkonto: 80-18222-1
Begünstigter: CH29 8136 1000 0334 6603 2
Verein CHWOLF, Nüburg 1, 8840 Einsiedeln
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