Einfluss der Wölfe auf ihre Beutetiere

Wölfe begünstigen einen gesunden und starken Wildbestand

Wölfe haben nicht nur einen quantitativen, sondern auch einen qualitativen Einfluss auf ihre Beutetiere. Sie haben häufig nur bei jungen noch unerfahrenen, alten, schwachen oder kranken Tieren Jagderfolg. Da diese geschwächt und langsamer sind, können sie durch die Wölfe leichter von der Herde abgetrennt werden. Bei gesunden und kräftigen Tieren haben die Wölfe selten eine reelle Chance. Das heisst, sie erlegen vielfach nur Tiere, die in einem Alter oder Zustand sind, in dem sie sich nicht vermehren (zu jung, zu alt, zu schwach). Somit entlasten sie die geschlechtsreifen, sich vermehrenden Beutetiere von Nahrungs- und räumlicher Konkurrenz. Dies verbessert die Kondition der sich vermehrenden Tiere, was wiederum zu einer erhöhten Anzahl an Nachwuchs oder zu kräftigerem Nachwuchs führt. Ausserdem beeinträchtigt die Selektion kranker Beutetiere die Ausbreitung von Infektionskrankheiten und somit verhelfen Wölfe ganz natürlich zu einem gesunden und starken Beutetierbestand.

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