Home » Wolf-Projekte » Herdenschutz-Unterstützung 2019 » Alp Ramuz, im Calandagebiet (GR/SG)

Projekt Alp Ramuz im Calandagebiet (GR/SG)

 

 

≡ Allgemeine Projektinformationen

Die Alp Ramuz liegt mitten im Einzugsgebiet der ersten Schweizer Wolfsfamilie. Seit Ende August 2012 ist bekannt, dass im Calandagebiet erstmals seit 150 Jahren wieder Wolfswelpen zur Welt kamen. Die Elterntiere F07 und M30, die beide im Sommer 2011 noch im Wallis nachgewiesen wurden, sind im Herbst 2011 ins Bündnerland abgewandert und leben seither im Calandagebiet, wo sie ihm Frühjahr 2012 zum ersten Mal Welpen aufzogen. Im Alpsommer 2012 musste die Alp Ramuz noch grosse Schäden durch Wolfsangriffe verzeichnen. Seit 2013 wird die rund 400 köpfige Schafherde von einer Hirtin/Hirten mit  Hütehunden behirtet und von 3 - 6 Herdenschutzhunden permanent bewacht. Seither hat es keine nachgewiesenen Schäden mehr durch Wolfsangriffe gegeben. Obwohl das Calandarudel auch 2018 bereits zum siebten Mal in Folge Nachwuchs aufzog und viel Futter benötigte um die Welpen durchzubringen. Dies ist eindeutig den umfassenden und vorbildlich umgesetzten Herdenschutzmassnahmen zu verdanken.

Für die Akzeptanz und das Überleben der Wölfe im Calandagebiet ist es von grösster Wichtigkeit, dass auch im Alpsommer 2019 diese optimalen Herdenschutzmassnahmen weitergeführt werden.


  Eckdaten und Konzept 2019 Alp Ramuz

>>>  Berichte der Alpsaison 2018