Projekt Alp Arpitettaz, Val d’Anniviers (VS)



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Auf der weitläufigen Alp Arpitettaz werden jedes Jahr gut 700 Schafe gesömmert. Die grosse Herde wird von einer Hirtin mit ihren beiden Hütehunden tagsüber relativ kompakt gehütet und von 2 – 3 Herdenschutzhunden gut bewacht. Als zusätzlicher Schutz verbringt die Herde die Nacht in einem elektrifizierten Nachtpferch. Mit diesen vorbildlichen Herdenschutzmassnahmen haben die Alpbewirtschafter in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht.
Die Gemeindebehörde von Anniviers ist jedoch gegen den Einsatz von Herdenschutzhunden, da sie glauben, dass der sanfte Tourismus nicht mit Herdenschutzhunden zu vereinbaren sei. Für die Alpbewirtschafter ist dies eine sehr unangenehme Situation. Ohne wirkungsvollen Herdenschutz ist die Bewirtschaftung dieser Alp, welche mitten im Territorium des Val d’Anniviers Rudels liegt, nicht möglich. Um künftig das Konfliktpotential zwischen den Wanderern und den Herdenschutzhunden auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, ist in der Saison 2020 immer eine Hirtenhilfe anwesend. Zu zweit können die Herdenschutzhunde besser überwacht und wenn nötig einmal kurzzeitig angeleint werden. Ausserdem ist es so eher möglich, die Bergwanderer aufzuklären und gegebenenfalls zu begleiten.

CHWOLF möchte das grosse Engagement der Alpbewirtschafter unterstützen. Aufklärungsarbeit über das richtige Verhalten gegenüber den Herdeschutzhunden ist enorm wichtig und fördert die Akzeptanz der so wichtigen Herdenschutzmassnahmen.


Eckdaten und Konzept 2020 Alp Arpitettaz

 

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