Projekt Alp Ramuz, Calandagebiet (GR/SG)



 

 

≡ Allgemeine Projektinformationen

Die Alp Ramuz liegt mitten im Einzugsgebiet der ersten Schweizer Wolfsfamilie. Seit Ende August 2012 ist bekannt, dass im Calandagebiet erstmals seit 150 Jahren wieder Wolfswelpen zur Welt kamen. Die Elterntiere F07 und M30, die beide im Sommer 2011 noch im Wallis nachgewiesen wurden, sind im Herbst 2011 ins Bündnerland abgewandert und leben seither im Calandagebiet, wo sie ihm Frühjahr 2012 zum ersten Mal Welpen aufzogen. Im Alpsommer 2012 musste die Alp Ramuz noch grosse Schäden durch Wolfsangriffe verzeichnen. Seit 2013 wird die rund 400 köpfige Schafherde von einer Hirtin/Hirten mit  Hütehunden behirtet und von 3 - 6 Herdenschutzhunden permanent bewacht. Seither hat es keine nachgewiesenen Schäden mehr durch Wolfsangriffe gegeben obwohl das Calandarudel bis 2019 jährlich Nachwuchs aufzog und viel Futter benötigte um die Welpen durchzubringen. Dies ist eindeutig den umfassenden und vorbildlich umgesetzten Herdenschutzmassnahmen zu verdanken. Seit 2020 wurden keine Welpen mehr bestätigt. Die Wölfe sind aber immer noch im Gebiet präsent.
Für die Akzeptanz und das Überleben der Wölfe im Calandagebiet ist es von grösster Wichtigkeit, dass auch im Alpsommer 2022 diese optimalen Herdenschutzmassnahmen weitergeführt werden.


Eckdaten und Konzept 2022 Alp Ramuz

>>>  Berichte der Alpsaison 2021

 

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