Projekt Schafalp Pardenn, Klosters (GR)



 

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In den vergangenen Jahren verbrachten jeweils rund 700 Schafe den Sommer ungeschützt auf der Alp Pardenn. Letztes Jahr gab es bereits in der ersten Woche einen Wolfsübergriff auf die ungeschützte Herde, mit 16 Toten Schafen. Die Herde wurde daraufhin frühzeitig abgealpt und die Alp aufgegeben.

Für den neuen Alpbetreiber ist klar, dass er seine 800-köpfige Schafherde nur geschützt auf der Alp sömmern kann. So hat er bei Agridea offiziell anerkannte Herdenschutzhunde beantragt und einen Hirten angestellt. Die Herdenschutzhunde hätte er aber leider frühestens im 2023 bekommen. So hat er sich kurzfristig entschieden zwei junge Kaukasische Owtscharka zu übernehmen und in die Herde zu integrieren. Um der Herde einen möglichst guten Schutz zu gewährleisten, wird der Alpbewirtschafter zusätzlich verschiedene gut eingezäunte und elektrifizierte Nacht- und Schlechtwetterweiden aufbauen. Dazu benötigen sie viel neues Zaunmaterial und mehrere gute Solarviehhüter, sowie personelle Unterstützung.

Da die beiden Herdenschutzhunde nicht aus dem offiziellen Herdenschutzhundeprogramm stammen, be­kommt der Alpbewirtschafter auch keine jährlichen Unterstützungsbeiträge für die Hunde.

Für die Einführung und Umsetzung der sehr umfangreichen Herdenschutzmassnahmen ist der Alpbewirtschafter in den ersten Jahren auf finanzielle Hilfe angewiesen. CHWOLF möchte nach Möglichkeit das grosse Engagement der Alpbewirtschafter und die jungen Herdenschutzhunde unterstützen.


Eckdaten und Konzept 2022 Schafalp Pardenn

 

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