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Projekt Alp Hohmad, Simmental (BE)

 

≡ Abschlussbericht 2012

Der Abschlussbericht enthält einen zusammenfassenden Rückblick, Schlussfolgerungen und einen Ausblick auf 2013.

  Abschlussbericht Alp Hohmad, Oktober 2012

 


≡ Allgemeine Projektinformationen

In Oberwil im Simmental betreibt die Bauernfamilie Ueltschi einen Milchviehbetrieb. Den Sommer hindurch sind sie auf der eigenen Alp Hohmad mit dem eigenen Milchvieh, ein paar Ziegen, Schweinen und eigenem und angenommenem Galtvieh. Es ist die typisch traditionelle und nachhaltige Bewirtschaftungsform in den Sömmerungsgebieten im Simmental.
Dieser idyllische Frieden wurde durch die Rückkehr des Wolfes jäh gestört. Seit 2009 lebt die Wölfin F05 in dieser Region. Mehrmals mussten sie feststellen, dass ihre Kühe und Kälber durch die Anwesenheit des Wolfes in Panik gerieten. Während ein Riss an Grossvieh doch eher unwahrscheinlich oder sehr selten ist (Kälber davon ausgenommen) besteht aber ein grosses Risiko durch die Absturzgefahr. Für Familie Ueltschi konnte die Situation so nicht weiter gehen. Entweder der Wolf muss wieder weg, oder sie finden einen Weg, dass sie ihrer Verantwortung ihren Tieren gegenüber wieder gerecht werden können. Trotz negativer Einstellung zum Wolf, haben sie diese Alpsaison den Versuch gewagt, ihre Herde mit einem von der AGRIDEA zur Verfügung gestellten Herdenschutzhund zu beschützen.  Es ist schweizweit der erste Versuch, die traditionelle Alpbewirtschaftung, wie sie Ueltschis betreiben, mit einem Herdenschutzhund sicherzustellen.

Die Sömmerung neigt sich nun dem Ende zu und trotz anfänglicher Skepsis, sind sie mit dem Resultat und der Arbeit des Herdenschutzhundes sehr zufrieden. Sie möchten den Hund nun sehr gerne übernehmen, aber dazu fehlt ihnen das nötige Geld und sie sind dafür auf Unterstützung angewiesen.


  Allgemeine Informationen zur Alp Hohmad

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