Home » Wolf-Projekte » Archiv 2017 » Herdenschutz-Unterstützung 2017 » Alp Ramuz, im Calandagebiet (GR/SG)

Projekt Alp Ramuz im Calandagebiet (GR/SG)

 


≡ Schlussbericht vom November 2017

Bericht über den Abschluss der Alpsaison 2017

    Schlussbericht

 


Alpbesuch vom 25./26. August 2017

Bericht über den Alpbesuch der Alp Ramuz vom 25./26. August 2017

    Bericht über den Alpbesuch

 Kurzfilm vom Alpbesuch, mp4  (274 MB)

 


≡ Alpaufzug, 10. Juni 2017

Bericht über den früh morgentlichen Alpaufzug zur Vorweide der Alp Ramuz,
10. Juni 2017

    Bericht über den Alpaufzug

 Kurzfilm über den Alpaufzug, mp4  (270 MB)

 


≡ Allgemeine Projektinformationen

Die Alp Ramuz liegt mitten im Einzugsgebiet der ersten Schweizer Wolfsfamilie. Seit Ende August 2012 ist bekannt, dass im Calandagebiet erstmals seit 150 Jahren wieder Wolfswelpen zur Welt kamen. Die Elterntiere F07 und M30, die beide im Sommer 2011 noch im Wallis nachgewiesen wurden, sind im Herbst 2011 ins Bündnerland abgewandert und leben seither im Calandagebiet, wo sie ihm Frühjahr 2012 zum ersten Mal Welpen aufzogen. Im Alpsommer 2012 musste die Alp Ramuz noch grosse Schäden durch Wolfsangriffe verzeichnen. Seit 2013 wird die rund 400 köpfige Schafherde von einer Hirtin/Hirten mit  Hütehunden behirtet und von 3 - 6 Herdenschutzhunden permanent bewacht. Seither hat es keine nachgewiesenen Schäden mehr durch Wolfsangriffe gegeben. Obwohl das Calandarudel auch 2016 bereits zum fünften Mal in Folge Nachwuchs aufzog und viel Futter benötigte um die Welpen durchzubringen. Dies ist eindeutig den umfassenden und vorbildlich umgesetzten Herdenschutzmassnahmen zu verdanken.

Für die Akzeptanz und das Überleben der Wölfe im Calandagebiet ist es von grösster Wichtigkeit, dass auch im Alpsommer 2017 diese optimalen Herdenschutzmassnahmen weitergeführt werden.


  Eckdaten und Konzept 2017 Alp Ramuz

>>>  Berichte der Alpsaison 2016